Fairtrade Town

Fairtrade Towns
Fairen Handel auf kommunaler Ebene fördern

Fairtrade-Towns fördern gezielt den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich für den fairen Handel in ihrer Heimat stark machen.


Die Fairtrade-Towns Kampagne bietet:

  • Startschuss für ein faires, nachhaltiges Engagement in Ihrer Kommune
  • Bündelung bestehender Aktivitäten zum fairen Handel
  • Positionierung der Kommune als engagierter Akteur
  • Übernahme sozialer Verantwortung
  • Positionierung als innovative und weltoffene Kommune
  • Anstoß für Projekte neuer Kooperationspartner
  • Vorbildfunktion für Bürgerinnen und Bürger
  • Handlungsoption für konkrete Umsetzung globaler Entwicklungsstrategien wie der Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDGs)
  • Impuls für das Thema nachhaltige Beschaffung
  • Netzwerk bestehender Fairtrade-Towns
  • Internationale Vernetzung mit über 2000 Fairtrade-Kommunen in über 28 Ländern – vielleicht auch mit Ihrer Partnerstadt?
  • Partnerschaftsprojekte mit dem globalen Süden

Als Fairtrade-Town können sich Städte, kreisfreie Städte, Stadtbezirke, Gemeinden, Verbandsgemeinden, Kreise, Regionen, Inseln und Bundesländer bewerben. Die Teilnahme an der Fairtrade-Towns Kampagne ist kostenlos.


Für eine erfolgreiche Bewerbung gilt es fünf Kriterien zu erfüllen: Zunächst muss (im Falle einer Kommune) der Rat einen Beschluss fassen, den fairen Handel zu unterstützen und bei allen öffentlichen Sitzungen fair gehandelten Kaffee sowie ein weiteres fair gehandeltes Produkt auszugeben. Zweitens muss eine Steuerungsgruppe bestehend aus mindestens drei Personen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft gegründet werden, welche den Weg der Kommune zur Fairtrade-Town und danach koordiniert. Drittens müssen entsprechend der Einwohnerzahl eine bestimmte Anzahl an lokalen Einzelhandelsgeschäften und Gastronomiebetrieben mindestens zwei fair gehandelte Produkte anbieten. Auch öffentlich Einrichtungen wie Schulen, Vereine und Kirchen sollten viertens Produkte aus fairem Handel verwenden und Bildungsaktivitäten zur Thematik umsetzen. Bei einer Einwohnerzahl unter 200.000 muss jeweils eine Schule, ein Verein und eine Kirche gewonnen werden. Pro 200.000 Einwohner engagiert sich je eine weitere Schule, ein Verein und eine Kirche. Und fünftens gilt es das Engagement auch öffentlich zu präsentieren: Dabei sollten pro Jahr mindestens vier Artikel erscheinen, bei denen die Kampagne thematisiert wird. Hierbei zählen nicht nur Printmedien, sondern auch die Veröffentlichung von Online-Artikeln, Berichterstattungen auf der kommunalen Website und verfasste Pressemitteilungen.
Sind alle Kriterien erfüllt, wird der Titel für zwei Jahre vergeben. Anschließend kann die Kommune eine Titelerneuerung beantragen.

Mehr Informationen unter:

www.fairtrade-towns.de

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