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Ziele des iz3w

Das Informationszentrum Dritte Welt Dortmund e.V. wurde im Jahr 1971 gegründet.

Die heutige Arbeit des Informationszentrums Dritte Welt Dortmund basiert auf den Impulsen des Erdgipfels 1992 in Rio de Janeiro, der Ziele für eine nachhaltige ökologische, ökonomische und soziale Entwicklung im Norden und Süden festgeschrieben hat.

Einen direkten Bezug zu unserer Arbeit finden wir in folgenden Punkten
der Agenda 21 von 1992:

  • Abschnitt 1: Soziale und wirtschaftliche Fragen
    Kapitel 2: Im Kapitel 2 der Agenda 21 wird die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung durch den Handel aufgezeichnet. Handlungsgrundlage ist nach Artikel 2.5 ein offenes, ausgewogenes, sicheres, diskriminierungsfreies und berechenbares multilaterales Handelssystem.
    Kapitel 3: Kampf gegen die Armut
  • Abschnitt 3: Unterstützung der Zusammenarbeit zwischen Gruppen
    Kapitel 26: Stärkung der Rolle der Eingeborenenvölker
    Kapitel 27: Netzwerke von Nichtregierungsorganisationen
    Kapitel 28: Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden
  • Abschnitt 4: Mittel zur Umsetzung der Agenda 21
    Kapitel 36: Erziehung, Ausbildung und Sensibilisierung


Als vorwiegende Arbeitsaufgabe sehen wir, die Beteiligung der Menschen an der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft in globaler Partnerschaft zu unterstützen. Somit übernehmen wir eine wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe.
Wissen und Information über globale Zusammenhänge, politische Problemlösungen und individuelle Handlungsmöglichkeiten sind ebenso wichtige Voraussetzungen hierfür wie die Ermutigung und Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements.
Wir wollen die unterschiedlichen gesellschaftlichen Kräfte für eine Mitarbeit in den Agenda-Prozessen in Dortmund gewinnen und die Eine Welt-Perspektive verstärken.
Wir wollen neue Zielgruppen für den Fairen Handel gewinnen.
Wir wollen, dass globales und interkulturelles Lernen fester Bestandteil einer schulisch und außerschulisch lernenden Gesellschaft wird.
Wir wollen zum Einmischen und eigenen Handeln ermutigen und die Arbeit der vielen vorwiegend ehrenamtlichen Initiativen in Dortmund stärken, die sich seit langem für die Verknüpfung von Umwelt- und Entwicklungsfragen einsetzen. Wir fördern den Austausch und das vernetzte Handeln der Gruppen.